Rechtsanwaltskanzlei Rimmele & Kunze-Fröhlich, Fachanwälte für Familien- und InsolvenzrechtRechtsanwaltskanzlei Rimmele & Kunze-Fröhlich, Fachanwälte für Familien- und InsolvenzrechtRechtsanwaltskanzlei Rimmele & Kunze-Fröhlich, Fachanwälte für Familien- und Insolvenzrecht
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Die Kanzlei Rimmele und Kunze-Fröhlich in Tettnang (Bodenseekreis) wurde 2002 gegründet und ist eine zivil- und strafrechtlich ausgerichtete Rechtsanwaltssozietät.

Wir verstehen uns als Rechtsanwältinnen auch als Dienstleister unserer Mandanten, mit dem Ziel, jeden Ratsuchenden in rechtlichen Fragen umfassend zu informieren und konkrete Problemlösungen anzubieten.

Wir bieten Ihnen kompetente Beratung und Vertretung Ihrer Interessen in den Bereichen Insolvenzrecht/Schuldnerberatung, Familienrecht, Strafrecht, Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht, Mietrecht und Verkehrsrecht, Forderungseinzug und Zwangsvollstreckungsrecht.

Wir beraten und vertreten unserer Mandanten rechtlich umfassend und unter besonderer Berücksichtigung des Einzelfalls.

Im Interesse der Qualität und Kompetenz in der Beratung und Vertretung unserer Mandanten haben wir die verschiedenen Referate in unserer Kanzlei nach den jeweiligen Rechtsgebieten aufgeteilt. Jeder Rechtsanwalt ( Anwälte) arbeitet vertieft in seinen jeweiligen Spezialgebieten ( Rechtsgebiete) und bildet sich regelmäßig fort.

Wir sind Mitglied im Anwaltsverein Ravensburg, ( http://www.anwaltsverein-ravensburg.de/) in der Arbeitsgemeinschaft Insolvenzrecht und Sanierung ( http://www.arge-insolvenzrecht.de/) im Deutschen Anwaltverein (DAV) ( http://www.anwaltverein.de/) und dort in der Arbeitsgemeinschaft Verbraucherinsolvenz. ( http://www.arge-insolvenzrecht.de/verbraucherinsolvenz.htm)

 

 



Amtsgericht Tettnang

 

Aktuelle Mitteilungen

Fehlerhafte Widerrufsbelehrung durch Sparkassen-AGB

Wie das Landgericht Ravensburg mit dem von uns erstrittenen Urteil vom 21.09.2018, 2 O 21/18 festgestellt hat, ist eine Widerrufsinformation auch deshalb nicht ordnungsgemäß, weil die Regelung der Ziff. 11 der AGB der Sparkasse die Ausübung des Widerrufsrechts unzulässig erschwert hat. Durch diese Klausel entsteht, wie der Bundesgerichtshof bereits mit Urteil vom 20.03.2018, XI ZR 309/18 festgestellt hatte, bei einem Darlehensnehmer der unzutreffende Eindruck, dass er nur mit von der Bank unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen kann, so dass er nicht die Möglichkeit hätte, mit seinen sich aus dem Rückabwicklungsverhältnis nach dem Widerruf ergebenden Forderungen gegenüber den Forderungen aus dem Rückabwicklungsschuldverhältnis aufzurechnen. Darin, so die aktuelle Entscheidung des LG Ravensburg, liege eine unzulässige Erschwerung des Widerrufsrechts und die insoweit unrichtige Belehrung sei auch geeignet, den Verbraucher vom Widerruf seiner Vertragserklärung abzuhalten, denn er könne nicht sicher beurteilen, ob das Aufrechnungsverbot in den Sparkassen-AGB wirksam ist oder nicht. Das Urteil hat besondere Bedeutung über den Einzelfall hinaus, um so mehr, als nicht nur Sparkassen, sondern auch andere Kreditinstitute in der Vergangenheit derartige allgemeine Vertragsklauseln verwendet und die Aufrechnungsbefugnis ihrer Kunden damit in unzulässiger Weise beschränkt haben.
Rechtsanwälte Rimmele & Kunze-Fröhlich

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Rimmele & Kunze-Fröhlich

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